Training – Coaching

Spezialisierung

Meine Spezialisierung liegt im Bereich der fortgeschrittenen Verhaltensauffälligkeiten des Hundes. Dies beinhaltet die klassische Leinenaggression, offensiv aggressives Verhalten gegen Hund, Mensch und Umwelt, Zwangsverhalten, etc. Als Sachverständiger nach Landeshundegesetz NRW kann ich außerdem Verhaltensprüfungen für „§10 Hunde bestimmter Rassen“ durchführen und die Sachkundenachweis für §10 und „§11 Große Hunde“ abnehmen.

Coach nicht Trainer

Meine Aufgabe ist es, dem Mensch Methoden und Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen er einen besseren Zugang zu seinem Hund findet, und das Zusammenleben stressfreier, im Idealfall harmonisch gestalten kann.
Das heißt, ich gebe die Anleitung zur Selbsthilfe und bilde den Hund nicht selbst aus. Als Coach kann man von Anfang an die Beziehung zum Hund des Halters steuern, es entsteht der „Trainereffekt“, der Hund verhält sich gehemmt / normal. Dies ist aber keine Hilfe für den Halter, außer der Gewissheit das der Hund es doch kann und dies kann zu weiterer Frustration führen. Ich sehe es als meine Aufgabe, den Menschen bei der Neuausrichtung der Beziehung / Bindung mit ihrem Hund aktiv zu unterstützen, mich aber soweit wie möglich im Hintergrund zu halten.

Methoden für das Coaching stimme ich immer individuell mit Halter und Hund ab.

Hier möchte ich immer wieder das Gleichnis des Werkzeugkastens bemühen. Ein Trainer der nur einen Hammer und eine Säge hat, wird versuchen auch eine Schraube in die Wand zu schlagen. Jedes Hilfsmittel, Werkzeug, Methode hat Vor- und Nachteile, d.h. es kann sehr gute Wirkung zeigen, aber auch missbraucht werden. Einen guten Coach zeichnet ein gut gefüllter Werkzeugkasten aus, sowie der anwendungsgerechte und sichere Einsatz der Methoden durch den Hundehalter.

Ich strebe immer an, sozial mit dem Hund zu kommunizieren, d.h. möglichst direkt und ehrlich. Aggression ist beim Hund ein Vielzweckverhalten und gehört zum Hundsein dazu. Von der Strömung „nur positiv verstärken“ distanziere ich mich ausdrücklich. Mit Liebe, Motivation und lösbaren Trainingsaufbau lernt der Hund die Basis, dies muss aber auch unter Ablenkung funktionieren, d.h. die positiv gelernten Kommandos müssen in einer geeigneten Art und Weise abgesichert werden. Wie und womit ist wieder absolut individuell.
Und es kann immer zu Situationen kommen, wo ein klares „Nein“ überlebenswichtig ist. Zwangsfreie Erziehung ist aus meiner Sicht bei Hunden nicht zielführend und liegt auch nicht in der Natur des Hundes. In dem Augenblick, an dem der Hund an die Leine gelegt wird, ist er schon Zwängen ausgesetzt.

Ich halte mich insbesondere an §1 Tierschutzgesetz:

Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

Werkzeuge / Methoden
Die wichtigsten Werkzeug für das Hundetraining:

  • Der Mensch
  • Die Leine (kurz, mittel, lang)
  • Halsband und/oder Geschirr
  • Hochwertiges Futter

Und ab dort kommen die weiteren Hilfsmittel je nach Bedarf zum Einsatz, in loser Reihenfolge:

  • Clicker
  • Futterbeutel
  • Beisswürste
  • Bälle / Spielzeug
  • Maulkorb / Halti / Gentleleader
  • Sprühhalsband
  • Futtertuben
  • Halte- und Streicheltechniken (Ruhe, Standby)
  • Bodenarbeit / Koordination
  • Nasenarbeit allgemein